DAS ZITAT

»Wenn ich esse, so freue ich mich wieder darauf, ja, ich kann sagen, dass ich eigentlich bloß esse, um rauchen zu können.«

(Thomas Mann)

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Richtwerte zur Tabak-Fermentation

Mit einer thermostatgesteuerten Wärmebox lassen sich sehr gute Fermentationsergebnisse erzielen, da Temperatur und Dauer sehr gut kontrollierbar sind. Wir haben einige Richtwerte für verschiedene Tabaksorten als Orientierung für eigene Versuche zusammengestellt. Die Fermentationsdauer hängt jedoch vom Trocknungsergebnis ab und kann daher stark abweichen.

Nikotinarme Zigarrentabake wie Geudertheimer, Havanna Z992 oder Adonis:
untere Blätter 12 Tage, 50 °C;
Mittelgut      18 Tage, 52 °C;
Obergut        24 Tage, 52-55 °C.

Nikotinreiche Zigarrentabake wie Havanna Dunkelrot, Pergeu oder Brasil:
untere Blätter 14 Tage, 50 °C;
Mittelgut      21 Tage, 52 °C;
Obergut        28 Tage, 52-55 °C.

Virginiasorten für Zigaretten- und Pfeifentabake:
untere Blätter 6 Tage, 42 °C;
Mittelgut      10 Tage, 45 °C;
Obergut        14 Tage, 48 °C.

Burleysorten für Zigaretten- und Pfeifentabake:
untere Blätter 8 Tage, 45 °C;
Mittelgut      12 Tage, 48 °C;
Obergut        16 Tage, 50 °C.

Würztabake für Zigaretten- und Pfeifenmischungen:
Wie nikotinarme Zigarrentabake.

Orientsorten: Keine Fermentation!
Die aromenreichen Orienttabake werden nicht fermentiert, sondern nach Trocknung zwei Monate zur Reifung gelagert. Bei der Fermentation würden sie ihre typischen süßlichen Aromen verlieren.

Nach Abschluss der Fermentation kann der Fermentationsvorgang gestoppt werden, indem der Tabak noch einen Tag lang bei 4 °C gelagert wird. Dies erhöht die Lagerfähigkeit, die neu entstandenen Aromen werden besser absorbiert. Generell emfiehlt sich, fermentierte Tabake zur Nachreifung noch einige Wochen gestapelt zu lagern.

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